Bereit für Disruption: 5 Tech-Trends, die die Parkindustrie verändern werden

In der heutigen Zeit ist ständiger Wandel die einzige Konstante. Die neuesten Technologien sind selbstbeschleunigend, denn durch den Einsatz von Tools aus dem letzten Innovationsschub entwickeln sie sich noch schneller. Mit dieser kontinuierlichen, rasch fortschreitenden, technischen Entwicklung Schritt zu halten, kann schwierig sein, aber es zahlt sich definitiv aus. Hier sind fünf technische Trends und Tools, die Unternehmen im Auge behalten sollten, damit sie für die unvermeidlichen Veränderungen der Zukunft gewappnet sind.  

 

Big Data richtet den Blick in die Zukunft

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Ich sehe in Ihrer Zukunft..... mehr Kunden! In allen Branchen werden immer größere Datenmengen erfasst. Durch die Verknüpfung all dieser Datenquellen lässt sich ein umfassendes Bild von den Verhaltensmustern der Verbraucher erstellen. Marketingleiter können dabei durch Vorhersageanalysen (Predictive Analytics, PA) ihren Fokus schärfen. Das heißt, Informationen aus vorhandenen Datensätzen werden genutzt, um Muster zu erkennen und zukünftige Entwicklungen und Trends vorherzusagen. Predictive Analytics in ihrer einfachsten Form ermöglicht es Unternehmen, von ihrer historischen Sicht abzurücken und stattdessen kundenorientiert den Blick in die Zukunft zu richten.   

PA funktioniert auf drei Arten: Zum einen lassen sich damit die besten potenziellen Kunden identifizieren. Zum zweiten kann PA die Abwanderungsrate reduzieren, also die Zahl der Kunden, die auf dem Weg sind, sich von Ihrer Dienstleistung oder Ihrem Produkt abzuwenden, indem Modelle erstellt werden, die voraussagen, bei wem die Gefahr der Abwanderung besteht. Zum dritten können mit Hilfe von PA maßgeschneiderte Produktempfehlungen generiert werden.

 

 

Elektromobilität statt Verbrennung

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Hören Sie das leise Rauschen? Das sind Elektroautos, die gegenüber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor bei den Verkaufszahlen zunehmend aufholen. Zwar ist der Abstand noch groß, aber mit jedem Tag verschwinden für Verbraucher, die an der E-Option interessiert sind, weitere Hindernisse. Etliche Länder, darunter Deutschland, Frankreich, Indien, China, Norwegen und Großbritannien, sehen die Umweltvorteile von Elektrofahrzeugen und planen, den Verbrennungsmotor so bald wie möglich schrittweise aus dem Verkehr zu nehmen. Hinzu kommt, dass die Akkus dank technischem Fortschritt im Hinblick auf Nutzungsdauer und Reichweite immer besser werden. Die letzte und zweifellos größte Hürde ist die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, d.h. der Bau von Ladestationen dort, wo es bisher keine gibt. Flughäfen, Parkplätze, Supermärkte, Einkaufszentren- praktisch überall, wo Menschen parken, sind perfekte Orte für unternehmerische Initiativen zur Errichtung von Ladestationen und Bekämpfung der „Reichweitenangst“ bei potenziellen E-Autokäufern.

 

 

Bargeldloser Zahlungsverkehr

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Apropos Veränderungen! Die Finanztechnologie oder FinTech hat die Art, wie Unternehmen Geschäfte machen, durch Verflechtung von Technologie und Finanzdienstleistungen neu definiert, und das alles in benutzerfreundlicher Form. Der Zahlungsvorgang kann in jedem Schritt von herkömmlichen Bankinstrumenten auf FinTech-Tools umgestellt werden. Angetrieben wird die Expansion durch massive Investitionen, die im letzten Jahr 17,4 Milliarden US-Dollar betrugen. Neue biometrische Verfahren wie Spracherkennung, Gesichtserkennung und Fingerabdruck haben den Einkauf vereinfacht, und Kryptowährungen wie der Bitcoin haben inzwischen einen Gesamtwert von 300 Milliarden Dollar erreicht. FinTech bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Kosten zu senken, ihr Angebot zu diversifizieren, behördliche Anforderungen zu erfüllen und Daten zurückzuverfolgen bei gleichzeitiger Verbesserung des Kundenerlebnisses.  

 

 

KI und Smart Cities – auf immer vereint

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Für Stadtplaner sind Smart Cities inzwischen zum Standard geworden, wenn es um die Verwaltung von Informationen, Sachanlagen und Ressourcen geht. Damit die Stadt reibungslos funktioniert, nutzen sie das Instrument der Datenerfassung. Stellen Sie sich nun einmal vor, diese Aufgabe könnte eine Künstliche Intelligenz übernehmen, die alle Infrastruktursysteme in Echtzeit überwacht. Sie brauchen Ihre Phantasie gar nicht anzustrengen – so etwas gibt es bereits im chinesischen Hangzhou. Die 9-Millionen-Stadt wird in erster Linie von einem KI-System namens „City Brain“ gelenkt, das Unmengen von Daten zurückverfolgt, um Verkehrsprognosen in Echtzeit zu erstellen und damit den Verkehrsfluss zu optimieren. Seit Einführung des Projekts ist die Verkehrsgeschwindigkeit im Schnitt um 15% gestiegen, und Verkehrsbehinderungen wurden mit 92%iger Genauigkeit im Voraus gemeldet. Die Plattform kann zudem Notrufe automatisch beantworten und Rettungsfahrzeuge über die schnellstmögliche Route zu einem Einsatzort schicken. Kürzlich wurde bekanntgegeben, dass City Brain auch in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur eingeführt werden soll, um Verkehrsstaus entgegenzuwirken.

 

 

Bots im Trend

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Es war Ihnen vielleicht nicht bewusst, aber irgendwann in letzter Zeit haben Sie mit einem Bot gesprochen. Auch wenn es nicht Siri oder Alexa war, haben Sie definitiv mit einem kommuniziert. Bots – meist zur direkten Interaktion mit Kunden in eine Website eingebettet – sind Computerprogramme, die Kundenbedürfnisse über „Dialoge“ erfüllen. Sie sind eine ausgezeichnete Quelle, um Verbraucher anzusprechen und einzubinden. So stellt zum Beispiel der neue Micra-Chatbot des Autoherstellers Nissan Fragen zu Ihrer Persönlichkeit, um Farbvorschläge für Ihr neues Auto zu machen. In Zukunft könnten Apps durch verbesserte Versionen von Bots ersetzt werden, weil sie schneller zu nutzen sind. Statt über verschiedene Apps den Wetterbericht zu checken, einen Flug zu buchen oder Freunden etwas mitzuteilen, kann ein Bot all das für Sie erledigen, indem Sie ihm ein oder zwei Fragen stellen.